| Luzides Träumen |
|
|
| Wednesday, 25 January 2006 | ||
So wird, auch im Jenseits, nach der vorhandenen Konditionierung gewählt, das heißt, daß die mehr oder weniger bewußten Hoffnungen und Ängste die Wahl bestimmen. Die Wahrnehmung der Wahrscheinlichkeiten im Jenseits ist deshalb vielleicht noch trüber als im Diesseits. Es ist schon schwierig genug im Wachzustand hellwach zu sein, aber im Schlaf aufzuwachen und trotzdem weiter zu träumen ist noch schwieriger, weil die anerkannten Denkmuster über Schlaf dies eigentlich weder für möglich noch für sinnvoll halten. Will man aber nach dem körperlichen Tod im Jenseits nicht vollkommen belämmert dastehen ist es besser, nicht nur im Tagesbewußtsein aufzuwachen, sondern auch das Aufwachen in den Träumen zu üben. Es geht kein Weg daran vorbei: luzide Träume, wache Träume, sind eine der unbedingt erforderlichen Anpassungen des Bewußtseins auf dem Weg zum charismatischen globalen Hedonisten. Luzidität ist ein Zustand absoluter Wachheit des ganzen Bewußtseins, der vielleicht in letzter Konsequenz nur dann erreicht wird, wenn das ganze Potential des Selbst zugänglich ist. Mit zunehmender Selbsterkenntnis und der dadurch bewirkten Auflösung beschränkender Überzeugungen ist es aber möglich, nach und nach an Luzidität zu gewinnen. Die ständige Aufmerksamkeit, die alle Ereignisse des Lebens mit einbezieht und nichts ausschließt im Sinne einer Verdrängung und die begreifbaren Manifestationen mit den eigenen Gedanken, Erwartungen und Absichten verknüpft, ist ein Schritt auf dem Weg zur Klarheit. Dasselbe gilt auch für die Träume. Zuerst muß natürlich jede Art von Überzeugung aufgelöst werden, die den Zugang zu luziden Träumen verhindern würde. Bedeutungslosigkeit derTräume ist so eine Überzeugung, die sich im Volksmund als "Träume sind Schäume" äußert. Simultan wird eine Absicht erstellt, die den Wunsch nach mehr bewußter Teilnahme im Jenseits ausdrückt. Diese Absicht wird jedes mal vor dem Einschlafen ins Bewußtsein gerufen und bekräftigt. Und mit der Zeit - dieses Wort ist unvermeidlich - stellen sich dann gelegentlich Zustände ein, die einem luziden Traum nahekommen. Auch hier gilt das Bibelwort „der Glauben versetzt Berge“ (auch wenn es im Falle der Berge aufgrund der aktuellen Trägheit des menschlichen Bewußtseins noch Millionen von Jahren dauert), denn je klarer die Überzeugungen werden, desto luzider werden auch die Träume. Das Schwierigste bei allen Bewußtseinsentfaltungen ist, sich selbst so weit zu überzeugen, daß die neuen gewünschten Fähigkeiten ins Licht des Bewußtseins treten können. Ist erst einmal diese Schwelle erreicht dann steht der Weiterentwicklung nichts mehr im Weg. Bis dahin herrschen aber immer wieder Ängste, Zweifel und Rückfälle in gewohnte Denkmuster, was den Weg zur Klarheit und Freiheit des Daseins immer wieder hemmt. "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben" (Johannes 8, 12). Dieses Licht muß aber jeder selber anzünden und wenn es brennt, Tag und Nacht, dannist wirklich das Leben gewonnen. Luzide Träume, luzides Leben, erhellen die Finsternis des Bewußtseins und beleuchten es zunehmend mit den Fackeln des Lebens! Auszug aus V + E = M ...oder darf man Gott langweilen
|
||
| < Prev | Next > |
|---|









