| Der Stein des Weisen |
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| Wednesday, 25 January 2006 | |
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Die Alchimie wird heute von den meisten Menschen als eine Art primitive chemische Wissenschaft gesehen die durch Unwissenheit und den Glauben, Eisen in Gold verwandeln zu können, zusätzlich verzerrt wird. Sie gilt als Beginn und Grundlage der aktuellen Chemie und wird und wurde auch
![]() Die Experimente der Alchimie waren ursprünglich symbolische Handlungen zur Entfaltung des Potentials, und nicht eine konkret auf das praktische Leben ausgerichtete Technik, und so wurde sie auch von den Initiierten betrachtet. Die Nichteingeweihten sahen aber nur die physischen Auswirkungen und kamen so zu dem Schluß, daß die ganze Alchimie Scharlatanerie sei und diese Meinung ist bis heute geblieben. Tatsächlich gab es zur Hochzeit der Alchimie genügend Menschen die behaupteten, sie könnten aus Metallen Gold machen. Natürlich waren diese Marktschreier erfolglos und so kommt es, daß die Geschichtsbücher hauptsächlich von diesen Scharlatanen erzählt, denn die wahren Alchimisten blieben verdeckt und hielten ihre Lehre geheim. Die Entwicklung der heutigen Chemie aus den Erforschungen der Alchimisten ist sozusagen nur ein oberflächliches Nebenprodukt der ursprünglichen Intention.
![]() Steine sind in den Mythologien vieler Völker bedeutende Symbole der Macht, der Dauerhaftigkeit und damit des ewigen Lebens. Weltweit zeugenMegalithbauten von diesem weitverbreiteten Glauben. Die bekanntesten Denkmäler sind Stonehenge in England, die Menhire der Kelten in Carnac, Frankreich und die Megalithbauten auf der Osterinsel, die aus Monolithen bestehende geometrische Muster bilden. In diesem symbolischen Sinne ist der Stein des Weisen der menschlicheKörper, der die immensen Fähigkeiten aller beteiligten Zellen vereint und zum Ausdruck bringt. Er ist auf der materiellen Ebene konkret und endlich, reicht aber mit seinem Potential bis in die Ewigkeit. Es ist der Körper, der zwischen den unendlich vielen virtuellen Wahrscheinlichkeiten und den physisch realisierten Formen vermittelt und sie konkret in die Realität bringt.Das vereinte Zellenbewußtsein des Körpers ist die viel zitierte Seele, welche ie Verbindung zwischen Geist und Materie bewirkt. Der Körper ist die physische Manifestation und gleichzeitig ein Symbol der ganzen Wesenheit und das unendlich große Potential dieser Wesenheit ist im Körper präsent, wenn auch die ganze Wesenheit sich nicht verkörpert. Der scheinbare Widerspruch zwischen endlichem Körper und unendlicher Wesenheit kann vielleicht mit einer Analogie aus der Mathematik etwas erhellt werden, den Fraktalen. Fraktale sind geometrische Gebilde, die auf jeder Stufe der Vergrößerung eine komplexe und detaillierte Struktur besitzen. Fraktale haben die Eigenschaft der Selbstähnlichkeit (B.Mandelbrot), das heißt, daß jedes Teilstück des Fraktals die Struktur des Gesamtobjekts hat. Das Sierpinski-Dreieck ist ein Beispiel dafür: Wenn man in der Mitte eines gleichseitigen Dreiecks wiederholt kleinere gleichseitige Dreiecke mit fortlaufend kleineren Seiten konstruiert, erhält man als Ergebnis eine Figur von endlicher Fläche, die aber einen Umfang von unendlicher Länge und eine unendliche Anzahl von Scheiteln besitzt. Mandelbrot ging davon aus, daß Wolken, Gebirge, Ansammlungen, Sternhaufen und andere natürliche Erscheinungen ihrem Wesen nach einem Fraktal ähneln. Wenn der Körper als die physische Manifestation der Wesenheit endlich ist dann würden alle seine Fraktale, die Zellen, gegen Unendlichkeit streben. Außerdem ist bei Fraktalen von Bedeutung, daß sie nicht in einer einheitlichen Dimension anzusiedeln sind, sondern sozusagen zwischen den Dimensionen stehen. Ein Gebirge liegt danach zwischen einer Ebene und einem Körper, es ist zwei und dreidimensional, d.h., es liegt dazwischen. So ähnlich könnte es auch mit dem Körper als Vermittler zwischen den geistigen und körperlichen Dimensionen sein. Weiterreichende Hinweise auf den Körper als Stein des Weisen als in der Mathematik finden sich im Neuen Testament. Die markanteste Aussage dazu ist: "Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen". Petrus heißt in Latein Stein und so heißt diese Aussage: Du bist Stein und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, ein Fingerzeig darauf, daß das Potential in der Wesenheit liegt und nicht in der äußeren Welt. Auch in der Erzählung von der Tempelreinigung sprach Jesus Christus von dem "Tempel seines Leibes" (Joh. Kap. 2 Vers 22) und an anderer Stelle kommt die Aussage "Euer Tempel ist in euch". Der Körper mit seinen unendlichen inneren Fähigkeiten ist der Punkt, von dem aus der Mensch sein Potential entfalten und beginnen kann, die Dimensionen zu verknüpfen. "Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute" (Matth. Kap. 7 Vers 24) Das Wissen dazu muß verstanden und erworben werden, um im vollen Bewußtsein die Meisterschaft über die Formen zu erringen und damit der Zugang zur Ewigkeit. Auszug aus V+E=M ...oder darf man Gott langweilen |
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