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Friday, 29 August 2008 |
Viele Menschen fokussieren auf unerwünschte Dinge, ohne ihre Aufmerksamkeit freiwillig der emotionalen inneren Führung zuzuwenden und dann versuchen sie, ihr Mangeldenken durch physische Handlungen zu kompensieren. Sie rennen gegen ihr eigenes Denken an und erreichen so nie den Erfolg, den sie sich wünschen. Dann probieren sie es mit noch mehr Aktion und Kontrolle, aber nichts verbessert sich.
Das scheint mir gerade der Zustand der Demokratien in Europa zu sein. Es herrscht Mangeldenken, Angst und Depression. Darauf wird mit blindem Aktionismus reagiert und anstatt auf das Gewünschte zu fokussieren, wird noch mehr Mangel und Angst gedacht und darauf muss wieder Aktionismus folgen. So schaukelt sich dieser ganze Vorgang hoch und erstarrt am Ende in Kontrolle und Diktatur.
Deshalb muss jeder Mensch, dem weder seine eigenen Ängste noch die der Gesellschaft gefallen, umfokussieren: Vom Unerwünschten zum Gewünschten. Anstatt sich von den Massenmedien und irgendwelchen Autoriäten manipulieren zu lassen, sollte er beginnen, selber zu denken und den eigenen Gedanken, Vorstellungen und Wünschen absolute Priorität einzuräumen.
Die Emotionen sind ein sehr zuverlässiger Indikator. Gute Gefühle heisst: Ich gehe in die gewünschte Richtung. Schlechte Gefühle heisst: Ich gehe in eine Richtung, die mir nicht gefällt. Also egal, wer was sagt. Es zählen nur die eigenen Gedanken. Sonst nichts! Das schließt Kooperation nicht aus, sondern macht sie erst möglich, denn wenn Menschen ihre eigenen Wünsche realisieren können, werden sie auch fähig sein, die Wünsche anderer Menschen zu akzeptieren.
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