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Tag >> selbsterkenntnis

Ich BinEin Mensch mit niedriger Intelligenz glaubt entgegen allen Beweisen, dass er eine Ausnahme ist und die Welt ihm Glück schuldet. Doch die Welt kann nicht geben, was sie nicht hat, unwirklich bis ins Mark ist sie nutzlos für wirkliches Glück. Das geht gar nicht anders. Wir suchen die Realität, weil wir mit der Illusion unglücklich sind.

Glückseligkeit ist unser wahres Wesen, und wir werden nicht ruhen, bis wir sie gefunden haben. Doch selten wissen wir, wo wir suchen sollen. Wenn Sie einmal verstanden haben, dass die Welt ein mißverstandenes Bildnis der Realität ist und nicht, was sie zu sein scheint, dann sind Sie frei von ihren Besessenheiten. Nur was mit Ihrem wahren Sein vereinbar ist, kann Sie glücklich machen, und die Welt, wie Sie sie wahrnehmen, ist dessen absolute Verneinung.


ChaosSicherheitsdenken und der Status quo ist der Tod für Kreativität und Erfindergeist – für alles Neue, Andersgeartete, Fremde. Deshalb muss man, um Neues zu entdecken, ins Chaos – das Ungeformte – eintauchen, um neue Formen, Kulturen, Zivilisationen zu erschaffen. Das Chaos ist ebenfalls eine Ordnung, aber so hohen Grades, dass sie auf den ersten Blick als Unordnung und als gefährlich gilt.

Aber, anstatt nun diese Ordnung hohen Grades zu meiden, wäre es sinnvoller, einige mentale Fähigkeiten auszubilden, um sich auch im "Chaos" sicher zu bewegen. Allerdings können diese Fähigkeiten weder gelehrt noch gelernt werden. Das muss man schon selber durch Selbsterkenntnis tun, ein lebenslanger Prozess jeden Augenblicks.

Tatsächlich kann man sich nie satt zurücklehnen oder gar sagen, die zukünftige Generation soll es machen. Ein Individuum – zu dem man durch Selbsterkenntnis wird – kann und muss immer die Verantwortung übernehmen, denn alles, was es wahrnimmt, ist seine Welt. Diese Sattheit, welche den Rutsch zur Tellermitte bewirkt, ist der Grund für die Unbeweglichkeit. Es ist nicht nur die Sattheit durch materielle Güter. Das angeblich so gesicherte Wissen der Naturwissenschaften, der Religionen und anderer »Kulturträger« ist ebenso behindernd.


HerausforderungenZuerst einmal will ich die Krise nicht Krise nennen, sondern die Umstände als eine Herausforderung betrachten, was Lösungen erleichtert. Krisen und Probleme sind so schwerwiegende Wörter, vollbeladen mit lauter katastrophalen Assoziationen, welche unmittelbar Existenzängste hervorrufen. Dagegen ist »Herausforderung« ein Begriff, der etwas Positives hervorruft, etwas machbares, fast schon etwas abenteuerliches.

Die Herausforderungen sind in der Tat enorm, kein Wunder, denn das bestehende System bröckelt an allen Ecken und Enden ab. Es wird auch nicht durch weitere Billionen zu retten sein. Da wird nur gutes Geld – Energie – verschwendet, das man viel besser für den Aufbau eines menschenwürdigen Systems gebrauchen kann.

Es ist auch nicht möglich, irgendwelchen »Autoritäten«, seien sie aus Politik, Wissenschaft oder Religion zu vertrauen. Von dieser Seite ist nichts zu erwarten, denn sie sind es, welche nicht wenig zum Verfall beigetragen und davon enorm profitiert haben. Sie sind sozusagen die Spitze des Eisbergs, denn sie schwimmen nur auf den kollektiven Ängsten. Dass sie diese Ängste zu ihrem Vorteil manipuliert haben, entspricht nur der allgemeinen Neigung zur Habsucht.


LoslösungDu solltest in einen Bewusstseinszustand kommen, in dem dich nichts beeindruckt, in dem du losgelöst bist. Wie kann man das erreichen? Den ganzen Tag lang gibt es die Gelegenheit, es zu tun. Deshalb sage ich, dass diese Methode gut für dich ist.

In jedem Moment kannst du dir bewusst machen, dass dich Etwas besitzt. Dann atme tief ein, wirklich tief und atme tief aus und schaue noch einmal auf das Ding. Schaue es noch einmal an während du ausatmest, aber schaue es wie ein Beobachter an, als ein Zuschauer. Wenn du den Beobachterstatus auch nur einen Moment lang erreichst, wirst du fühlen, dass du allein bist,  und dass dich nichts beeindrucken kann - wenigstens in in diesem Augenblick gibt es keinen Wunsch. Nehme einen tiefen Atemzug und atme tief aus, sobald du fühlst, dass dich Etwas beeindruckt. beeinflusst oder dich von dir selber wegzieht und das bedeutender zu werden droht als du selbst es bist. Osho

Ja, "die Umstände sind nicht wichtig. Nur das, was ICH BIN, ist wichtig." 


"...der Mensch ist leider nicht uneigenützig"

Das oder so ähnlich lese ich ständig in vielen Foren. Vielleicht sollte man einmal mit den Begriff "eigennützig" klären. Es ist natürlich, dass der Mensch "eigennützig" ist. Es wäre sogar sehr sinnvoll, wenn jeder Mensch sehr eigennützig wäre und sich sozusagen in vollster Pracht entfalten würde - und das in jeder Hinsicht.

Als kleines Beispiel dient vielleicht eine Anleitung beim Fliegen. Bei Druckverlust wird dringend empfohlen, sich selber zuerst die Sauerstoffmaske anzulegen, um dann auch Anderen helfen zu können. So ist es auch mit dem Eigennutz. Zuerst muss man sich selber entfalten und lieben, um dann als leuchtendes Beispiel für Andere dazustehen. Wenn man das nicht macht, kann man weder Andere lieben, noch zum Wohlergehen aller beitragen. Dann ist man nur ein weiterer Blinder, der die Blinden führen will.

Das Missverständnis mit dem Eigennutz kommt aus der allgemein grassierenden Ignoranz über die Macht des Individuums. Die Lösung kann nicht sein, den sogenannten Reichen ihr Geld wegzunehmen, wobei dann am Ende niemand etwas hat, sondern eine Aufklärung über die individuelle Macht und dass jeder Mensch alles haben kann, sofern er weiß, was er denkt, worauf er fokussiert.


Quotes

“Äonen klopfte ich an Gottes Pforte, und als sie sich endlich öffnete, bemerkte ich, dass ich von innen klopfte.”
-Rumi
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