Sie sah täuschend echt aus - nur was in der angeblichen Sonderausgabe der "New York Times" zu lesen war, ließ die Leser stutzen. Die Kriege im Irak und in Afghanistan seien beendet, das US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba geschlossen worden, George W. Bush werde wegen Hochverrats angeklagt, stand da zu lesen... so beschreibt der Spiegel die falsche Zeitung.
Ich halte es für eine brilliante Idee, Zeitungen mit gewünschten Nachrichten zu drucken, weil der Akt, etwas schwarz auf weiß zu lesen, den Wunsch eindeutig verstärkt und es möglich macht, diese Wahrscheinlichkeit für wahr zu nehmen. Weiter schreibt der Spiegel:
Aktivisten und Aktionskünstler um die Gruppe "The Yes Men" ließ von gut tausend Helfern jenes 14-seitige Werk verteilen, das auf den Nationalfeiertag 4. Juli 2009 datiert - es sollte ein Blick in eine bessere Zukunft sein, wie sie sich die Macher der falschen Zeitung erträumen. Sogar die New York Times Internet Seite bauten sie mit ihren erfundenen Nachrichten nach.
Die Zeitung kann als PDF hier heruntergeladen werden.
Video bei YouTube über Reaktionen einiger Leser.




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